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Umsatzentwicklung in der Möbelindustrie stabil

Analyse des Branchenumsatzes

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie VDM hat vermeldet, dass die heimische Möbelindustrie 2017 ihr starkes Umsatzniveau halten konnte – und das, obwohl sich das Wachstum der Branche im Verlauf des letzten Jahres verlangsamt hat.

Seit drei Jahren erlebt die Möbelbranche nun ein Langzeit-Hoch, auch im Jahr 2016 erzielte die Industrie mit 3,2 Prozent ein Ergebnis, das vor dem des Vorjahres lag. Obwohl sie davon ausgehen musste, dass eine Umsatzsteigerung in dieser Größenordnung gar nicht möglich sei.


Das Jahr 2017 startete positiv:

die Betriebe konnten ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnen, allerdings verlangsamte sich diese Entwicklung im zweiten Quartal.

Für das Gesamtjahr wird mit einer stabilen Umsatzentwicklung gerechnet, mit einem Umsatzwert von über 17 Mrd. Euro. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes kam dies in den ersten zehn Monaten wie folgt zustande:

  • - Die Küchenhersteller verzeichneten nach dem Rekordjahr 2016 ein Minus von 3,3 Prozent, allerdings wird anschließend wieder ein Anstieg der Auftragseingänge gemeldet.

  • - Die Büro-, Laden- und Objektmöbelbranche erzielte laut Angaben ein Plus von 0,8 Prozent und einen Umsatz von etwa 3,3 Mrd. Euro. Bis Ende November gab es sogar ein Umsatzplus von mehr als zwei Prozent.

  • - Bei der Polstermöbelindustrie weist die amtliche Statistik eine negative Entwicklung auf, der Umsatz ging um 3,4 Prozent zurück.

  • - Das Segment der sonstigen Möbel konnte hingegen wieder ein Umsatzplus von zwei Prozent aufweisen. Das größte Segment der Branche umfasst beispielsweise Wohn- und Schlafzimmermöbel, Kleinmöbel und Möbelteile.