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Stabile Umsätze in der deutschen Möbelindustrie

Leichter Rückgang, kein Rückschritt

In seiner „Wirtschaftlichen Auswertung“ vom März 2018 hat der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) die Umsatzentwicklung des gesamten vergangenen Jahres benannt.

2017 ging der Umsatz um moderate 0,6 Prozent auf 17,9 Mrd. Euro zurück und zeigt sich damit nach den großen Zuwächsen in den vergangenen Jahren weitestgehend stabil.
In den Wachstumsjahren 2015 und 2016 legte die Industrie mit 6,2 bzw. 3,2 Prozent deutlich zu.   

Doch der geringe Rückgang wird nicht als Misserfolg wahrgenommen, da „das hohe Niveau fast wieder erreicht werden konnte“, erklärt VDM-Präsident Axel Schramm.  


Erfreulich ist dabei insbesondere, dass die Nachfrage im Ausland um 0,4 Prozent gesteigert werden konnte. Möbel „Made in Germany“ sind damit nach wie vor sehr beliebt. Knapp ein Drittel der in Deutschland hergestellten Möbel wird inzwischen ins Ausland exportiert (32,4%). Die Inlandsnachfrage sank dagegen um 1,1 Prozent.   

Bei den einzelnen Segmenten konnten nur die „Sonstigen Möbel“ zulegen (+1,6%). Dazu zählen unter anderem Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel. Größere Rückgänge verzeichneten dagegen die Polstermöbel (-2,5%), die Küchenmöbel (-3,8%) und die Büromöbel (-2,8%). Auch die Matratzenumsätze sanken um 3,6 Prozent.   

Für das kommende Jahr wird mit einem ähnlichen Ergebnis gerechnet – zur Freude der Unternehmen und Angestellten. Im vergangenen Jahr wurden im Durchschnitt knapp 84.000 Mitarbeiter in 492 Unternehmen beschäftigt.