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Möbelrücken per Mausklick

Möbelkauf leicht gemacht

Was auf den ersten Blick aussieht wie das neueste Computerspiel, soll Kunden bei der Einrichtung ihrer vier Wände unterstützen. Die Rede ist von virtuellen Raum- und Einrichtungsplanern. Dabei handelt es sich um Online-Tools, bei denen der User virtuell die Möbel im Raum platzieren kann, um so herauszufinden, ob sie in die eigene Wohnung passen. 
 
Die Vielzahl der Anbieter dieser Tools ist dabei überraschend groß. Und genauso unterschiedlich sind die Programme auch in ihren Funktionen.
Da gibt es zum einen die Gratis-Tools wie „Room Sketcher“, „Room Styler“, „Floorplanner“, „Houseplanner“, „Sweet Home 3D“ oder „Roomeon“.
Bei fast allen kann man neben dem Verschieben der Möbel unter anderem Boden und Tapetenmuster ändern. 
 
Auf der anderen Seite gibt es noch die Planungsprogramme der Möbelhäuser. Über ihre Internetseiten bietet fast jeder große Möbelhersteller eine eigene Software an, mit der die Kunden die Produkte anschaulich im Raum betrachten können.
Der Vorteil hierbei: Man gelangt innerhalb weniger Klicks zum Kauf. 
 
Viele dieser Planer haben eins gemeinsam. Sie basieren auf der Software „Roomle“ der österreichischen Firma Netural GmbH.
Rund zweieinhalb Millionen Kunden nutzen „Roomle“ schon. Dank dieser Reichweite hat es die Firma geschafft, Kooperationen mit großen Möbelhäusern aus Deutschland, Österreich und Schweden einzugehen. 
 
Es gibt aber auch noch Tools, bei denen man einen Schritt weitergehen kann – und das im wortwörtlichen Sinne.
Mittels einer Virtual-Reality-Brille kann man bei einigen Programmen den Raum wie durch die eigenen Augen sehen. Und besteht eine Augmented-Reality-Option, kann man sogar virtuell durch den Raum laufen. Dank der Technologie verändert sich mit jedem Schritt die Perspektive. 

Nichts scheint unmöglich in der Möbelbranche, wenn man den Fortschritt der Technologie betrachtet. Doch noch kann man nicht virtuell testen, ob das Sofa auch wirklich bequem ist. Das lässt sich wohl nur durch Probesitzen vor Ort herausfinden.